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Umweltmanagment: |
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Ob Öko-Audit oder ISO 14001 - die Einführung von Umweltmanagementsystemen
Klein- und Mittelbetriebe im Vorteil Vor allem Handwerksbetriebe haben in dieser Hinsicht ein großes Potenzial. In einem kleinen Betrieb bekommt
die Geschäftsleitung ein Problem viel einfacher in den Griff, da der gesamte Firmenablauf viel überschaubarer ist
als in einem Industriebetrieb. So können z.B. Aufträge gezielt eingeholt werden, die bei der Materialbeschaffung
den Umweltschutz berücksichtigen. Die Schritte hin zu einem Umweltmanagementsystem sind in einem kleinen
Betrieb viel einfacher zu vollziehen, und der Umweltgedanke kann trotz geringerer Dokumentation effizienter
vermittelt werden. Südtirols Handwerk hat viel Energie Wenn es um Energieeinsparung und den Einsatz von regenerativen Energieträgem geht, kommt Südtirols
Handwerksbetrieben eine bedeutende Rolle zu. Die Aufgeschlossenheit gegenüber technischen Neuerungen, der
Blick über die Grenzen und der Rat an den Energieverbraucher tragen wesentlich zur Umsetzung von
Sparmaßnahmen bei. Ohne die konkrete und fachmännische Umsetzung der Maßnahmen zur Energieeinsparung
durch die Handwerker blieben die gesetzlichen Rahmenbedingungen ohne Folgen. Auch die Tischler und die
Sägewerker spielen eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, den Einsatz des erneuerbaren Energieträgers
Holz voranzutreiben. Zudem wird der Eigenverbrauch an Energie für Raumheizung und Trockenkammern meist
über eine Hackschnitzelanlage gedeckt. Das Ressort für Natur- und Umweltschutz, Wasserwirtschaft und
Energie hat mit dem Landesverband der Handwerker und mit der Gemeinschaft Südtiroler Sägewerker (GSS)
eine enge Zusammenarbeit begonnen. So wurde beispielsweise im Rahmen einer Arbeitsgruppe ein Schulfilm
über den Einsatz von Biomasse in Fernheizwerken und Hackschnitzelanlagen ausgearbeitet. Im Frühjahr dieses
Jahres ist in Zusammenarbeit mit der GSS ein Seminar über Biomasse geplant. Gewässerschutz Bei Tankstellen, Kfz-Waschplätzen, mechanischen Werkstätten und dort, wo mit Mineralölen hantiert wird,
müssen Mineralölabscheider eingebaut werden. Die Gefahr einer Wasserverunreinigung ist zu groß, wenn man
bedenkt, dass 1 Liter Öl über 1 Million Liter Wasser verschmutzt. Mit dem Mineralölabscheider sollen
Waschwasser, sonstige betriebliche Abwässer oder Niederschlagswasser von Mineralölen gereinigt werden,
bevor sie in die Kanalisation eingeleitet werden. Lösungsmittel, insbesondere chlorierte Kohlenwasserstoffe,
Frostschutzmittel-, Batteriesäure- und Bremsflüssigkeitsrückstände gehören nicht in die Kanalisation, sondern
sind in Behältern zu speichern und als Sonder- bzw. Giftmüll zu entsorgen. Bei Sonderfällen wie kleinen
Werkstätten, Sammelgaragen, Autoelektrikern usw. kann auf einen Abscheider verzichtet werden.
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